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Bildungschancen für Kinder und Jugendliche in Ghana

In Ghana unterstützen die SOS-Kinderdörfer weltweit Kinder und Jugendliche der lokalen Gemeinden mit Kindertagesstätten, Schulen, medizinischen Zentren und Berufsbildungszentren an vier verschiedenen Standorten. 

Die SOS-Kinderdörfer in Ghana

1970 begann das Engagement der SOS-Kinderdörfer in Ghana. Inzwischen gibt es vier Kinderdörfer, zwei Jugendeinrichtungen, vier Kindergärten, sieben Hermann-Gmeiner-Schulen, zwei Berufsbildungszentren, fünf Sozialzentren und vier medizinische Zentren.

Bildung ist der Schlüssel

Seit 1975 betreut der SOS-Kindergarten in der Hafenstadt Tema, nahe der Landeshauptstadt Accra, Mädchen und Jungen ab drei Jahren. Sie kommen größtenteils aus der Nachbarschaft, einige aus dem Kinderdorf. Um das mangelhafte Angebot der öffentlichen Schulen zu ergänzen, wurde 1978 eine Hermann-Gmeiner-Grundschule gegründet. Bis zu 500 Kinder erhalten hier die Grundlage für eine aussichtsreiche Zukunft.

Als weiterführende Schule wurde 1986 die SOS-Hermann-Gmeiner-Sekundarschule eingerichtet. Der Großteil der rund 200 Schüler kommt aus der Nachbarschaft des Kinderdorfes. Die beiden SOS-Schulen in Tema bieten Ganztagsunterricht mit einem Mittagessen in der Schulkantine an.

Hilfe zur Selbsthilfe

Das seit 2004 bestehende SOS-Sozialzentrum in Tema betreut im Rahmen der SOS-Familienhilfe Kinder aus HIV/AIDS-betroffenen Familien, mit dem Ziel, das Auseinanderbrechen der Familienstruktur zu verhindern. Die angebotenen Maßnahmen reichen von der Übernahme des Schulgeldes, über Hilfe bei der häuslichen Pflege bis hin zu psychologischer Beratung und Unterstützung bei der Schaffung von Selbsthilfeprojekten.

Weltweit anerkanntes College

Seit 1990 haben Schüler aus ganz Afrika die Möglichkeit, am SOS-Hermann-Gmeiner-International-College in Tema zu studieren. Dessen Abschluss, das International Baccalaureate (Hochschulreife), genießt höchste Anerkennung und befähigt zum Studium an Universitäten auf der ganzen Welt.
320 junge Frauen und Männer besuchen das College, etwa 120 davon aus SOS-Kinderdörfern verschiedener afrikanischer Länder.

Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: A. Gabriel
Foto: A. Gabriel
Foto: A. Gabriel
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Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: SOS-Kinderdörfer weltweit
Foto: SOS-Kinderdörfer weltweit
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
Foto: W. Kehl
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