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Deutscher Kita-Preis: Diese Kitas sind eine Runde weiter

04.10.2017

30 Nominierte für den Deutschen Kita-Preis ausgewählt

Im Mai 2018 wird erstmals der Deutsche Kita-Preis vergeben. Über 1.400 Kitas haben sich für die Auszeichnung „Kita des Jahres“ beworben. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) hat gemeinsam mit dem Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung (BeKi) die eingegangenen Bewerbungen gesichtet. 30 der Bewerber kommen jetzt als Nominierte in die nächste Runde und haben die Chance auf ein hohes Preisgeld: die erstplatzierte Einrichtung erhält 25.00 Euro. Vier weitere Kitas werden mit jeweils 10.000 Euro prämiert.

Die Nominierten stammen aus dem gesamten Bundesgebiet. Jeweils vier der nominierten Einrichtungen kommen aus Schleswig-Holstein und Berlin, drei aus Brandenburg. Bayern und Baden-Württemberg sind jeweils mit zwei Kindertageseinrichtungen dabei. Komplettiert wird die Riege der Nominierten von jeweils einer Kita aus Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sowie Sachsen, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

In der nun beginnenden zweiten Runde des Deutschen Kita-Preises werden die ausgewählten Kindertageseinrichtungen eingeladen, weitere Unterlagen einzureichen. Darin können sie ihre Stärken herausarbeiten und detaillierter darstellen. Zentraler Aspekt dabei ist, wie die Kitas das Kind in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellen. Aber auch die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern, der Umgang mit Fehlern und Erfahrungen sowie die Einbeziehung des Sozialraums spielen bei der Auswahl eine Rolle.

Aus den 30 nominierten Kitas werden im November zehn Finalisten ausgewählt und ab Ende des Jahres von Expertinnen und Experten vor Ort besucht. Am 3. Mai 2018 erhalten die fünf Preisträger in Berlin ihre Auszeichnung.

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