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Positionen

Zahlreiche Bildungsbotschafter unterstützen bereits den Tag der Bildung. Warum dieser Tag und das Thema so wichtig sind, zeigen sie mit ihrer persönlichen Bildungsbotschaft:

Daniela Schadt, Lebensgefährtin des Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck

„Der Tag der Bildung soll uns daran erinnern, dass es in Sachen Bildung noch viel zu tun gibt. An Theorien zur Durchsetzung von mehr Bildungserfolg und Teilhabe herrscht wahrlich kein Mangel. Aber es hapert manchmal an der Umsetzung. Ganz grundsätzlich gilt: Wir müssen uns besonders um die Kinder kümmern, die zu Hause nicht so unterstützt werden können, wie es wünschenswert und gerecht wäre.“

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

„Wirtschaft und Gesellschaft brauchen selbstständig und verantwortungsvoll denkende und handelnde Menschen. Wir können nicht früh genug damit beginnen, Kindern diese Fähigkeiten und das Wissen um Dinge mitzugeben. Bildung stärkt den Menschen und bietet Orientierung, um sich in der Welt von heute und von morgen zurecht zu finden, dazu gehört auch mehr ökonomisches, aber auch digitales Wissen. Bildung ist die Investition in unsere Zukunft und unsere Demokratie, daran erinnert der Tag der Bildung.“

 

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Es muss unser Ziel bleiben, allen Kindern die gleichen Bildungschancen zu ermöglichen. Egal, wo sie herkommen – egal, welche Bildungsabschlüsse ihre Eltern haben oder wie dick deren Portemonnaie ist.

Die Vielfalt der Talente unserer Kinder gestaltet unsere gemeinsame Zukunft. Wir müssen alles dafür tun, dass sich all diese Talente auch bestens entfalten können.“

Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit

„Bildung ist ein wichtiger Baustein für ein gesundes Leben. Je früher Kinder auf spielerische Weise lernen, dass ein gesunder Lebensstil auch Spaß machen kann, desto eher bleiben sie bis ins hohe Alter fit. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Kinder bereits in der Kita oder in der Schule Freude an Bewegung und einer gesunden Ernährung entwickeln können.“

Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung der freien Hansestadt Bremen, Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2016

"Der Tag der Bildung soll daran erinnern, dass gute Bildung nicht statisch ist, sondern immer wieder angereichert werden muss. Dazu gehört beispielsweise der kompetente Umgang mit neuen Technologien und digitalen Informationen. Bildung ist lebendig und bedarf einer ständigen Anpassungsleistung. Die politischen Rahmenbedingungen müssen dabei auf die sich verändernden gesellschaftlichen Herausforderungen ausgerichtet sein."

„Wer nichts weiß, muss alles glauben. Nur wer über Wissen verfügt, kann Informationen einordnen und sich seine eigene Meinung bilden. Bildung sollte kein Privileg sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Der Zugang zu ihr muss für alle Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, gewährleistet sein."

Kai Diekmann

Gesamtherausgeber der BILD-Gruppe

„Nur mit Respekt, Wertschätzung und Offenheit gelingt das soziale Miteinander in den Schulen wie in der gesamten Gesellschaft. Das ist gerade in Zeiten verstärkter Zuwanderung nötiger denn je. Bildung ist eine Voraussetzung dafür.“

Günter Baaske

Leiter des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Nichts ist wertbeständiger und nachhaltiger als Bildung. Dem einzelnen Menschen eröffnet Bildung die Chance auf ein eigenverantwortliches , selbstbestimmtes Leben. Bildung ist aber auch der Schlüssel für eine stabile Gesellschaft , die sich ihrer Werte bewusst ist und bleibt."

Anja Hofmann

Gründerin und Vorstandsmitglied Deutsche Bildung AG

"Bildung und Chancengerechtigkeit sind Grundpfeiler für ein freies und friedliches Zusammenleben. Bildung schafft Zukunft für jeden Einzelnen sowie für die Gesellschaft und leistet somit einen Beitrag für Frieden und Völkerverständigung. Dort wo sie fehlt, sehen wir oft den Nährboden für Konflikte und Terrorismus. Für ein friedliches Zusammenleben setze ich mich auch am 8. und 9. Dezember beim OSZE-Ministerrat in Hamburg ein."

Michael Georg Link

Direktor des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) in Warschau

"Bildung macht Kinder stark. Der Tag der Bildung schafft bundesweit Aufmerksamkeit für unsere Aufgabe und Pflicht, allen Kindern eine bestmögliche Bildung zu gewährleisten. Denn eine starke Gesellschaft erwächst aus starken Kindern."

Sabine Poschmann

Stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion

"Bildung fängt mit Lesen an. Und sie macht Menschen glücklich, mündig und erfolgreich. Damit nützt sie dem einzelnen, der Bürgergesellschaft und dem Wirtschaftsstandort Deutschland gleichermaßen."

Dr. Jörg Maas

Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen

"Wir erfahren Bildung nicht nur als Kinder und Jugendliche in der Schule. Bildung gibt uns allen die Orientierung, die wir ein Leben lang benötigen, um unser eigenes Leben selbständig zu gestalten und um unsere Kinder auf das Leben vorzubereiten. Sie ist daher Baustein unseres gesamten Lebens."

Gerda Hasselfeldt

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Bildung ist für mich Neues entdecken, überrascht werden, vorankommen und immer ein bisschen mehr verstehen. Nur eines ist Bildung nie: Stillstand. Jeder Tag sollte ein Tag der Bildung sein - aber dennoch ist es gut, wenn man sich einmal im Jahr über den hohen Stellenwert von Bildung bewusst wird, für einen selbst und für die Gesellschaft."

Janos Burghardt

Geschäftsführer des YAEZ Verlag GmbH

"Bildung beginnt für mich in der Familie. Eltern müssen daher als wichtige Bildungsexperten für ihre Kinder wahrgenommen und unterstützt werden. Ein frühzeitiger Zugang zu guter Bildung muss für alle Kinder unabhängig von ihrem kulturellen, sozialen und ökonomischen Familienhintergrund gewährleistet sein. Nur so kann der Kreislauf von Armut und sozialer Benachteiligung unterbrochen werden."

Monika Herrmann

Bezirksbürgermeisterin des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg

"Bildung eröffnet Perspektiven und ist ein Menschenrecht, das besser durchgesetzt werden muss. Der Tag der Bildung ist wichtig, um immer wieder daran zu erinnern, wie elementar Bildung für eine offene Gesellschaft ist."

Markus Löning

Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung a.D.

„Bildung ist Bereicherung der Persönlichkeit, ist Emanzipation und ist ein gewichtiger Schritt zu echter Mündigkeit. Bildung bedarf der Besinnung auf sich selbst, der Verständigung über das Was und Wozu.“

Dr. Ulrich Schneider

Geschäftsführer Paritätischer Wohlfahrtsverband

"Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben unabhängig von der Herkunft. Der Tag der Bildung ist wichtig, um auf die Schlüsselfunktion hinzuarbeiten."

Dr. Simone Raatz

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Bildung ist für mich die Chance auf Selbstverwirklichung und einen sozialen Aufstieg. Vor allem dann, wenn die staatlichen Bildungsangebote dafür sorgen, dass die soziale Herkunft für eine erfolgreiche Bildungskarriere nicht entscheidend ist."

Natalya Nepomnyashcha

Gründerin Netzwerk Chancen

"Deutschland braucht beides: MINT-Ausbildung und -studium. Nur wer Technik versteht, kann den Wandel gestalten."

Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl

Präsident Acatech

„Bildung braucht Engagement, manchmal auch Streit. Auf jeden Fall braucht Bildung Menschen, die zuhören.“

Roland Koch

Vorsitzender des Präsidiums und Stiftungsrats der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und Ministerpräsident a.D.

"Beim Tag der Bildung geht es um Gerechtigkeit. Denn der Zugang zur Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern oder vom Wohnort anhängen."

Ralf Kapschack

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Das bedeutet Bildung für mich: Wo jede Investition die meisten Zinsen bringt. Deshalb ist der Tag der Bildung wichtig: Das Bewusstsein zu schärfen, dass Bildung unsere Wichtigste Ressource ist."

Katrin Albsteiger

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Investitionen in qualitativ gute Bildung sorgen nicht nur für Chancengerechtigkeit sondern schaffen auch ein hohe Bildungsrendite für den Staat, die Wirtschaft und den Einzelnen."

Sandro Giuliani

Geschäftsführer der Jacobs Foundation

„Bildung ist der Schlüssel zu umfassender, gesellschaftlicher Teilhabe. Der Tag der Bildung ist ein wichtiger Impuls, damit jeder Tag ein Tag der Bildung ist.“

Udo Beckmann

Bundesvorsitzender Verband Bildung und Erziehung

„Bildung bedeutet für mich Chancengleichheit und sozialer Aufstieg. Der Tag der Bildung setzt ein bewusstes Zeichen für die Kinder und Jugendlichen in unserem Land und in Europa.“

Dr. Christian Hanke

Bezirksbürgermeister Berlin Mitte

"Bildung ist die Voraussetzung für ein freies und selbstbestimmtes Leben. Der Tag der Bildung ist wichtig,um in Gesellschaft und Politik den Stellenwert für Bildung und Ausbildung zu erhöhen."

Konstantin Kuhle

Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen

„Bildung ist gleich Frieden. Der Tag der Bildung ist wichtig, weil Bildung nicht genug auf der Welt vorhanden ist.“

Miguel Albertos Altarejos

Mitarbeiter MdB Brigitte Zypries

"Bildung ist Zukunftssicherung. Sie gibt das Handwerkszeug für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben und ist zugleich bedeutender Bestandteil unseres Menschseins. Bildung gibt Orientierung und Selbstvertrauen und ist auch die Bestätigung, dass ich tun kann, was ich tun möchte, weil ich dazu in der Lage bin."

Brunhild Kurth

Vorsitzende der Kultusministerkonferenz a.D.

"Bildung stellt für mich den Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben dar."

Hila Azadzoy

Head of Academics, Kiron

"Bildung überwindet Unwissenheit. Wer nicht weiss, muss alles glauben. Das macht verführbar. Bildung macht selbstbewusst."

Rudolf Henke

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Bildung gehört zu den Grundbausteinen des Lebens. Deshalb ist es besonders wichtig, Kindern die bestmöglichen Voraussetzungen zu bieten, um die Zukunft selbstbestimmt und eigenverantwortlich gestalten zu können. Träume wahr werden lassen, leben und erleben - dieser Weg sollte allen offen stehen, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft. Deshalb wünsche ich dem Tag der Bildung Strahlkraft und Erfolg."

Dr. Franziska Giffey

Bezirksbürgermeisterin Neukölln

"Bildung ist alles. Bildung ist das Fundament, auf dem ein Gemeinwesen mündiger Bürgerinnen und Bürger gebaut ist. Denn Bildung schafft die Voraussetzung für eine aktive Teilnahme an einer freiheitlichen und an Verantwortung orientierten Gesellschaft. Bildung lehrt Toleranz und nährt die Fähigkeit, Kompromisse auszuhandeln. Das wiederum trägt zu einem friedlichen Miteinander bei. Bildung ermöglicht es den Menschen, Grenzen zu überwinden und sich auf diese Weise neue Chancen zu erarbeiten. "

Elmar Brok

Mitglied des Europäischen Parlaments

"Gute Bildung ist die entscheidende Grundlage einer freien, gerechten und vielfältigen Gesellschaft. Dabei gilt es, jeden Einzelnen von Anfang an bestmöglich individuell zu fördern – zum Wohle aller. Der Tag der Bildung erinnert uns daran, wie das gelingen kann: indem wir stets auf Neue mit all unserem Wissen und all unseren Kräften gemeinsam daran arbeiten."

Prof. Dr. Marcus Hasselhorn

Geschäftsführender Direktor Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

"Bildung ist für mich eine Investition in meine Fähigkeiten. So bleibe ich nicht stehen, sondern entwickele ich mich weiter – kontinuierlich. Nur so sind wir für die Zukunft gewappnet."

Kathleen Hinck

iglo GmbH

Andreas Schleicher, Direktor des Direktorats für Bildung, OECD

Ein Bildungssystem sollte allen jungen Menschen die Chance bieten, ihr volles Potential zu entfalten und das unabhängig von der sozialen Herkunft. Erfolgreiche Länder stellen hohe Erwartungen an alle Schülerinnen und Schüler, konzentrieren sich auf guten Unterricht und bündeln Ressourcen in Schulen mit den größten Herausforderungen. Der Tag der Bildung kann einen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland von diesen Erfahrungen profitiert.

Claude Meisch, Bildungsminister des Großherzogtums Luxemburg

"In Zeiten der Globalisierung und gesellschaftlicher Herausforderungen wie der Flüchtlingskrise ist und bleibt Bildung der Schlüssel zum Erfolg. Nur mit Bildung schaffen wir Zukunftschancen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration. Der Tag der Bildung verschafft Bildung die öffentliche Aufmerksamkeit, die sie als zentraler Zukunftsmotor verdient. Er setzt ein wichtiges Signal für chancengerechte Bildung, die wir gemeinsam unter Hochdruck vorantreiben müssen."

Patricia Lips, Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag

„Auf der Basis von Chancengerechtigkeit und der Vielfalt gleichberechtigter Bildungswege soll kein junger Mensch hinter seinen Möglichkeiten zurück gelassen werden. Der Tag der Bildung schafft Aufmerksamkeit für ein Thema der Zukunft, er führt Ideen und Menschen zusammen.“

Thomas Rachel, Parl. Staatssekretär im BMBF

„Bildung schafft Chancen und Aufstieg. Der Tag der Bildung stärkt das öffentliche Bewusstsein für Bildung.“

 

Iris Gleicke, Parl. Staatssekretärin im BMWi

"Ich bin fest davon überzeugt, dass Bildung ein wichtiger Schlüssel für wirtschaftlichen Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Mit einem bundesweiten Tag der Bildung schenken wir diesem Thema die wohlverdiente Aufmerksamkeit. Als Ingenieurin liegt mir insbesondere die Beteiligung von Mädchen und Frauen an MINT-Fächern am Herzen."

„Kein Kind, kein junger Mensch gleicht dem anderen. Bildungspolitik muss deshalb von den Schülerinnen und Schülern her gedacht werden, damit sie Freiheit und Raum haben, sich entwickeln und entfalten zu können. Der Tag der Bildung bietet die Gelegenheit, den Wert von Bildung zu betonen. Es geht auch darum aufzuzeigen, dass Bildung Perspektiven eröffnet und somit das zentrale Element für persönliche und gesellschaftliche Entwicklung ist.“

Sylvia Löhrmann

Ministerin für Schule und Weiterbildung, stv. Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen

„Bildung ist der Schlüssel für die Teilhabe an der Gesellschaft. Nicht nur für eine gute Arbeitsstelle, sondern auch für individuelle Freiheit und Mitbestimmung in der Demokratie ist gleicher Zugang zu Bildung eine Grundvoraussetzung. Gerade in Deutschland hängen Bildungschancen stärker als in anderen Industrieländern von der sozialen Herkunft ab. Einkommen, Bildung und ethnische Herkunft der Eltern entscheiden über den Bildungserfolg der Kinder. Das müssen wir ändern. Lebenschancen dürfen nicht sozial vererbt werden. Bildung ist ein Grundrecht.“

Jutta Steinruck

Mitglied des Europäischen Parlaments

„Bildung ist immer noch eine Frage des Portemonnaies. Damit dürfen wir uns nicht abfinden. Darum ist ein besonderes Augenmerk auf die Teilhabegerechtigkeit und die Inklusion von Menschen mit besonderem Unterstützungs- und Förderbedarf zu richten. Inklusion fängt mit den informellen Bildungsvoraussetzungen und der Frühförderung in den Kindertagesstätten an.“

Ulrich Lilie

Präsident Diakonie Deutschland

„Bildung ermöglicht sozialen Aufstieg. Bildung ermöglicht eigenes, kritisches Denken. Bildung ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb ist Bildung für mich der Anfang von Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Der Tag der Bildung erinnert uns, wie wichtig die Ressource Bildung für unsere Gesellschaft und für die Entwicklung jedes einzelnen ist, und zeigt, dass es immer einer Förderung und Weiterentwicklung der Bildung in unserem Land bedarf.“

Matthias Köhne

Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow

„Bildung ist eines der zentralen Themen in der Politik, aber auch in der Gesellschaft. Bildung geht uns alle an. Schließlich bestimmt die Qualität der Bildung die Zukunft unseres Landes. Bildung ist nicht nur der Erwerb von Wissen und Kenntnissen, sondern auch die Entwicklung der Persönlichkeit. Gute Bildung ermöglicht einen sozialen Aufstieg. Diese Punkte verdeutlichen die Wichtigkeit guter Qualität in der Bildung. Der Tag der Bildung leistet dazu einen bedeutenden Beitrag. Er betont die Notwendigkeit der Förderung von Bildung. Ohne eine angemessene Förderung können wir nicht von einer hohen Qualität ausgehen.“

Fréderic Verrycken

Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

„Bildung bedeutet für mich, die Augen zu schließen und an die Zukunft zu denken. Die Augen zu öffnen und zu wissen, dass die Zukunft nur mit Bildung möglich sein wird. Bildung ist lebenslanges Bemühen, das mit dem ersten Tag beginnt. Dem Tag der Bildung.“

Stefan Komoß

Bezirksbürgermeister Marzahn-Hellersdorf

„Bildung bedeutet für mich: Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, selbstbewusstes Vertreten meiner Positionen – weil ich das Wissen und die Kenntnisse habe. Ohne Bildung sind Chancen für Beruf und Lebenswirklichkeit gleich null. Der Tag der Bildung ist wichtig, da Bildung nicht selbstverständlich ist. Da viele Menschen um ihre Chance auf Bildung kämpfen. Da das Bemühen um Bildung ganz wichtig ist.“

Annette Sawade

Mitglied des Deutschen Bundestages

„Bildung prägt und bereichert den Menschen. Sie ermöglicht sozialen Aufstieg, beruflichen Erfolg und trägt zu einem erfüllten Leben bei. Bildung eröffnet Chancen, doch muss auch jeder eine faire Chance auf Bildung haben. Das gilt gerade heute, angesichts der vielen Menschen, die aus weniger privilegierten Gegenden der Welt zu uns kommen. Ein jährlicher Tag der Bildung kann dafür das Bewusstsein schärfen. Chancengerechtigkeit im Bildungswesen gehört zu den Fundamenten einer solidarischen Gesellschaft.“

Prof. Dr. Reinhard Zimmermann

Präsident Studienstiftung des dt. Volkes

„Ich kämpfe für ein Europa, das jungen Menschen in allen Bereichen des Lebens Perspektiven bietet, die ihnen ein freies Leben, gleichberechtigte Teilhabe sowie soziale Sicherheit ermöglichen. Ein freier Zugang zu Bildung kann den Weg für eine selbstgestaltete Zukunft ebnen und das Tor der Möglichkeiten aufstoßen. Deshalb setze ich mich dafür ein, den Zugang zu Bildung endlich für alle chancengerecht und inklusiv gestalten.“

Terry Reintke

Mitglied des Europäischen Parlaments

„Bildung bedeutet für mich persönliches Wachstum: Wachstum der Kenntnisse und der Fähigkeiten, Wachstum der Möglichkeiten, Wachstum der Selbstwirksamkeit, Wachstum der Freude. Der Tag der Bildung ist eine Art Kurzkampagne, die zur Wahrnehmung der Bedeutung von Bildung und den Chancen beiträgt, die mit (vermehrten) Investitionen in Bildung verbunden sind.“

Prof. Dr. Hans Fleisch

Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

„Bildung ist die Basis für ein eigenverantwortliches Leben, für Selbstständigkeit und Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft. Bildung ist außerdem der Schlüssel für erfolgreiche Integration. Bildungsmaßnahmen für Flüchtlinge, von denen viele jünger als 25 Jahre sind, müssen deshalb in den nächsten Jahren zu einem Schwerpunkt der Politik gemacht werden. Der Tag der Bildung bietet die Chance, Bildung öffentlichkeitswirksam als zentrale Antwort auf die Fragen und Herausforderungen einer sich rasch verändernden, globalisierten Welt herauszustellen.“

Albert Rupprecht

Mitglied des Deutschen Bundestages

„Bildung – und politische insbesondere – ist für mich eine Investition in die Demokratie. Denn wer weiß, wie die Dinge laufen und wer versteht, was das mit einem selbst zu tun hat, der kann sich einbringen und unser Land mitgestalten. Der Tag der Bildung stellt die Wertschätzung von Bildung als Grundlage für Lebensqualität und Handlungsfähigkeit in den Vordergrund. Gleichzeitig steht er für den fortdauernden Auftrag, einen offenen, inklusiven Zugang zum Bildungssystem zu schaffen.“

Thomas Krüger

Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

„Bildung erhöht die Chancen auf lebenslanges Lernen und zu gleichberechtigter Teilhabe am Leben der Gesellschaft, in der ich lebe. Der Tag der Bildung bietet die Chance, die Bedeutung des Erwerbs von Grundbildungskompetenzen hervorzuheben – a) in der Schule, b) im Übergangssystem, c) in der Erwachsenenbildung, d) im Beruf – und eine zweite und dritte Chance zum kostenfreien, nachträglichen Erwerb einzufordern.“

Ellen Abraham

Vorstandsvorsitzende Bundesverband Alphabetisierung

"Bildung ist Gemeinschaftsaufgabe. Als lebenslanger Prozess dient sie der Emanzipation des Individuums und stärkt damit die Gesellschaft. Der Tag der Bildung schafft Öffentlichkeit für eines der wichtigsten Anliegen unserer Gesellschaft: Bildung für alle."

Sabine Süß

Leiterin der Koordinierungsstelle Netzwerk Stiftungen und Bildung, Bundesverband Deutscher Stiftungen

„Bildung ist Zukunft: für die persönliche Entwicklung, für gesellschaftliche Teilhabe, für mehr Chancen am Arbeitsmarkt. Bildung geht uns alle an. Wir brauchen mehr als nur politische Bekenntnisse. Mit dem Tag der Bildung rufen wir jeden Einzelnen und unsere Gesellschaft als Ganzes auf, sich für gute Bildung zu engagieren.“

Dr. Jörg Dräger

Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung

„Für die Freudenberg Stiftung ist die Umsetzung des Rechts auf Bildung für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung zentral. Kinder und Jugendliche, die allein oder mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet sind, brauchen raschen Zugang zu Kindergärten, Schulen und zu beruflichen Chancen. Und unsere Bildungseinrichtungen brauchen Unterstützung, damit sie allen Kindern und Jugendlichen, die herauszufallen drohen, gerecht werden können.“

Dr. Pia Gerber

Geschäftsführerin Freudenberg Stiftung

"Das bedeutet Bildung für mich: Freiheit, Aufstieg, Teilhabe, Gerechtigkeit. Bildungschancen hängen noch immer von der Herkunft ab. Das müssen wir durchbrechen. Am Anfang bis zum Schluss – lebensbegleitendes Lernen wird neben Kita, Schule, Ausbildung und Hochschule die Zukunftsaufgabe sein, denn zukünftig ist der Qualifikationsverlust die größte Gefahr für den Verlust des Arbeitsplatzes."

Katja Mast

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Gute Bildung von Anfang an, über das Leben hinweg und für jede und jeden ist die Basis für ein gutes Leben in unserer Gesellschaft, in der alle den für sie richtigen Platz finden. Der Tag der Bildung kann zeigen, welche Schritte noch zu gehen sind, damit tatsächlich Jede und Jeder sein Potential verwirklichen kann."

Susann Rüthrich

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Lernen ist unser Pass für die Zukunft, Bildung stärkt unser Selbstvertrauen. Denn wer wenig weiß, der muss zu viel glauben. Der Tag der Bildung ist wichtig, weil Gesellschaften, die unzureichend in Bildung Investieren ins Hintertreffen geraten, Wohlstandsverluste erleiden und ihre soziale Sicherheit gefährden."

Dr. Wolfgang Gerhardt

Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

"Auf persönlicher Ebene die wichtigste Voraussetzung für die verantwortungsvolle Teilnahme und Mitgestaltung an den Lebensmöglichkeiten, die uns unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung bietet. Auf kollektiver Ebene die wichtigste Voraussetzung für die stabile Weiterentwicklung eben dieser Gesellschaftsordnung. Der Tag der Bildung ist wichtig als Hinweis auf und Werbung für Bildung für alle zur Entfaltung unserer jeweiligen persönlichen Potentiale als gebildete Bürger im Rahmen unserer freiheitlichen Ordnung."

Dr. Wolfram Freudenberg

Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Freudenbergstiftung

"Sowohl in Deutschland als auch anderswo gilt: Bildung ist der Schlüssel für Entwicklung. Als Entwicklungspolitiker bin ich immer wieder mit Kinderarbeit und generell menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen konfrontiert. Nur wer zur Schule gegangen ist, hat später überhaupt die Chance, einen Beruf zu ergreifen, der es einem erlaubt, sich und seine Familie zu ernähren – ohne auf die Mithilfe der eigenen Kinder angewiesen zu sein. Bildung ist daher zentral, um den Teufelskreis aus Armut und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen zu durchbrechen."

Stefan Rebmann

Mitglied des Deutschen Bundestages

„Bildung ist die Grundlage für eine demokratische und freie Gesellschaft. Sie schafft die Voraussetzungen für gleiche Chancen und Teilhabe, ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftlichen Wohlstand. Darum ist es wichtig, den Wert der Bildung immer wieder zu betonen. Bildungsausgaben sind Zukunftsinvestitionen.“

Gabriele Heinen-Kljajić

Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur

"Bildung ist die Voraussetzung für eine gute Zukunft – für jeden Einzelnen und für unsere Gesellschaft. Grundlage unseres Wohlstands sind kluge Köpfe, Ideen und harte Arbeit. In jedem Menschen stecken Talente, die wir individuell fördern sollten. Die Herkunft oder der Beruf der Eltern dürfen nicht über Bildungs- und Berufschancen entscheiden. Wir brauchen daher ein Bildungssystem, das sich an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen und an der modernen Berufs- und Arbeitswelt orientiert."

Matthias Hauer

Mitglied des Deutschen Bundestages

„Unser Land soll ein Land offener Wege und Möglichkeiten sein. Daran erinnert der Tag der Bildung. Alle sollen ihren Weg gehen können unabhängig von Herkunft oder Geldbeutel der Eltern. Beitragsfreie Bildung von Anfang an, mehr Krippenplätze, gute KiTas und echte Ganztagsschulen ermöglichen mehr Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe. Jeder Tag sollte ein Tag der Bildung sein.“

Ulrich Commerçon

Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes

"Kern einer guten Bildungspolitik muss die Stärkung der Eigenverantwortung unserer Kinder sein, damit sie zu mündigen und selbstbewussten Bürgern unserer Gesellschaft werden können. Jeder Mensch muss die faire Chance bekommen, seine Talente, Neigungen und Fähigkeiten frei entfalten zu können. Nur wer gut ausgebildet ist, kann selbstbestimmt sein Leben bestreiten."

Wolfgang Kubicki

Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein Stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP

Der Tag der Bildung setzt ein wichtiges Zeichen, um dem Nachdruck zu verleihen, dass Bildung allen Menschen zugänglich gemacht werden muss. Er erinnert uns daran, dass wir uns jeden Tag für mehr Chancengleichheit einsetzen und die Teilhabe aller an Bildung ermöglichen müssen. Dabei ist ganz wichtig, dass Menschen entsprechend ihren Fähigkeiten gefördert und gefordert werden. Denn nur mit einer gut ausgebildeten Gesellschaft können wir die Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands nachhaltig sichern.

Thomas Jebsen

Mitglied des Vorstands der Deutschen Kreditbank AG

Gisbert Rühl, CEO, Klöckner & Co SE

„Nur wenn wir verstärkt in Bildung investieren und unseren Nachwuchs fit machen für die vierte industrielle Revolution, werden wir bei Zukunftsthemen, wie der Digitalisierung im internationalen Wettbewerb, eine führende Rolle einnehmen können. Der Tag der Bildung setzt vor diesem Hintergrund ein wichtiges Signal für den Bildungsstandort Deutschland.“

Dr. Stefan Kaufmann, MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

„Bildung ist der Schlüssel für eine gute Zukunft – in Wohlstand und Sicherheit und bei gleichberechtigter Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger.
Der Tag der Bildung ist wichtig, weil die Priorität für Bildung täglich neu begründet und verteidigt werden muss. Die Bedeutung der Bildung verdient Unterstützung von allen Seiten.“

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen

"Bildung ist der Führerschein für das Leben. Das Wissen über und das Verständnis von naturwissenschaftlichen, historischen und sprachlichen Zusammenhängen ebenso wie die soziale Bildung machen uns zu mündigen Bürgern."

„Bildung ist eine der grundlegenden Pfeiler unseres Gesellschaftssystems. Sie umfasst die Beherrschung der Sprache, die Verinnerlichung von gesellschaftlichen Werten und Normen und eine fundierte schulische Ausbildung. Damit ist Bildung für den einzelnen Menschen, aber gleichermaßen auch für eine nachhaltig funktionierende Gesellschaft lebensnotwendig. Der „Tag der Bildung“ sensibilisiert für dieses wichtige Thema und entwickelt mit Experten Lösungsansätze für größere Bildungschancen.“

Roland Schäfer

Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

"Bildung kann als Schlüssel zur Integration dienen, da es die Grundlage schafft, damit Menschen ihr volles Potenzial entfalten. Aus diesem Grund bauen wir bei Kiron Bildungsbrücken, um Geflüchteten den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu erleichtern. Der Tag der Bildung setzt ein wichtiges Zeichen und trägt dazu bei, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, damit zukünftig noch mehr Menschen Bildungschancen erhalten."

Vincent Zimmer

Kiron Gründer

"Bildung bedeutet für mich die Chance, gestalten zu können. Bildung ist jeden Tag wichtig. Grade in diesen herausfordernden Zeiten bietet ein spezieller Tag jedoch die Chance, den Stellenwert der Bildung für ein gutes demokratisches Miteinander in unserer Gesellschaft herauszuarbeiten."

Sven Volmering

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Bildung und Wissen sind die wichtigsten Ressourcen jeder Gesellschaft, vor allen in Zeiten der Globalisierung. Heutzutage entscheidet Bildung mehr denn je über die Chance des Einzelnen auf eine erfolgreiche Zukunft. Sie ist notwendig, um in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft sein Leben aktiv und positiv gestalten zu können. Und deshalb liegt es in der gemeinsamen Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sich für das wichtige Thema Bildung einzusetzen und zu engagieren."

Kirsten Sánchez Marín

Corporate Director Human Resources, Henkel AG & Co. KGaA

"Bildung ist ein wichtiger Schlüssel für die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit. Deshalb brauchen wir alle Menschen von klein auf gute Bildungschancen. Um auf faire und gerechte Bildung für alle aufmerksam zu machen, brauchen wir eine breite öffentliche und gesellschaftliche Diskussion. Darum unterstütze ich den Tag der Bildung und engagiere mich für eine gerechte und gute Bildung für alle."

Kerstin Griese

Mitglied des Deutschen Bundestages

„Bildung – und zwar umfassende Bildung – ist für mich der Schlüssel zu einem verantwortungsvollen Leben. Denn nur wer um die Vielfalt der Geschehnisse, Möglichkeiten und Gedanken weiß, kann sich entscheiden, wohin er gehen möchte, und damit sich selbst und uns allen guttun. Deshalb setzen wir uns bei der Karl Schlecht Stiftung ein für Bildungsgerechtigkeit, aber auch für die kulturelle und die ethische Bildung von jungen Menschen.“

Dr. Katrin Schlecht

Vorstand der Karl Schlecht Stiftung

"Ich unterstütze den Tag der Bildung, denn Bildung ermöglicht nicht nur den viel beschworenen sozialen Aufstieg. Jedem Menschen ist es dank guter Bildung möglich, den Beruf zu ergreifen, der einem Spaß macht und hilft dabei, sich im Leben zu entfalten und glücklich zu werden!"

Erik Stohn

Mitglied des brandenburgischen Landtages

"Die Möglichkeit auf Bildung bedeutet für mich das Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit. Aus der Bildung schöpfen wir Kraft, entwickeln neue Fähigkeiten und erweitern unsere Perspektive für andere Denkweisen."

Jana Borkamp

Bezirksstadträtin im Bezirk Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

"Bildung ist ein lebenslanger Lernprozess, der Menschen befähigt, sich selbstbestimmt zu entfalten und mündige Mitglieder einer freien Gesellschaft zu werden. Bildung sichert die Grundlage für unseren wirtschaftlichen und kulturellen Wohlstand und eröffnet Chancen persönlichen Wachstums und des sozialen Aufstiegs. Der Tag der Bildung ist wichtig – denn nur ein Mensch, der gelernt hat, seine Welt zu verstehen, wird darin auch seinen eigenen Weg finden."

Alexander Graf Lambsdorff

Vize-Präsident des Europäischen Parlaments

"Bildung eröffnet jedem Einzelnen die Chance, seine Talente für sich persönlich und die Gesellschaft zu entwickeln. Bildung ist damit eine entscheidende Grundlage für demokratische Teilhabe und sichert die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Der Tag der Bildung leistet einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für alle relevanten Fragen rund um das Thema Bildung.“

Dr. Ludwig Spaenle

Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

"In jedem Kind steckt ein großes und ganz individuelles Potenzial. Wir alle müssen uns dafür einsetzen, dass jedes Kind bei der Entdeckung und Entfaltung dieser Potenziale unterstützt und auf die bestmögliche Weise gefördert wird. Jedes Kind ist begabt – daran sollte uns der Tag der Bildung erinnern."

Stefanie Remlinger

Sprecherin für Bildung, berufliche Bildung und Haushaltspolitik der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin

"Das in den Grundsätzen der Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung verankerte Bestreben, unterschiedslos Hilfe zu leisten und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen, findet auch im Recht auf Bildung und den damit verbundenen Chancen auf gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen seine Verwirklichung. Bildung als gemeinsamer Wert kann – gerade auch in diesen Zeiten – zum Zusammenhalt der Gesellschaft und der Weltgemeinschaft beitragen."

Dr. Rudolf Seiters

DRK-Präsident

"Mehr als nur Chancengleichheit. Bildung ermöglicht Teilhabe und Partizipation und Bildung istder Schlüssel für eine funktionierende Gesellschaft mit gegenseitigem Respekt. Gerade in Zeiten von ansteigendem Rechtspopulismus müssen wir zeigen, dass eine politischeÜberzeugung einer guten Bildung bedarf. Ohne Geschichtsbewusstsein und ohne Sensibilität fürandere, sind unsere Grundwerte in Gefahr."

Moritz Heuberger

Bundessprecher der Grünen Jugend

"Bildung ist ein lebenslanges Thema. Von der frühkindlichen und schulischen Bildung, über berufliche Bildung und Studium bis hin zu diversen Fort- und Weiterbildungen. Bildung ist ein allgegenwärtiges Thema. Trotzdem bekommt sie auf vielen Ebenen zu wenig Aufmerksamkeit und zu wenig Ressourcen. Ich hoffe der Tag hilft, sich wieder auf notwendige Veränderungen zu fokussieren."

Norman Heise

Vorsitzender der Landeselternausschüsse Kita und Schule in Berlin

"Bildung ermöglicht es Menschen ihre Potenziale zu entfalten. In unserer vernetzten Welt sind es gerade IT-Kenntnisse, die eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Berufsweg sind. Der Tag der Bildung ist eine sinnvolle Initiative, um mehr junge Menschen für eine berufliche Zukunft in Wissenschaft, Informationstechnologie oder Wirtschaft zu gewinnen."

Susanne Diehm

Leitung Public Services SAP Deutschland SE [&] Co. KG

"Bildung ist der Schlüssel für Soziale Gerechtigkeit und ermöglicht soziale Teilhabe. Wir müssen daher allen Menschen den Zugang dazu bieten – von der KiTa bis ins hohe Alter.[nbsp] Der Tag der Bildung ruft uns an einem Tag im Jahr in Erinnerung, wie Bildung jeden Tag laufen müsste."

Johanna Uekermann

Juso-Bundesvorsitzende

"Erst Bildung eröffnet dem Menschen eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und ist auch immer eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Ohne Bildung keine Toleranz, keine Integration, kein Frieden. Der Tag der Bildung hilft, die Bedeutung der Bildung für das Individuum, aber auch für den Zusammenhalt und damit für die Zukunft unserer Gesellschaft hervorzuheben."

Dr. Renate Sommer

Mitglied des Europäischen Parlaments

„Bildung beginnt mit der Geburt und mündet in lebenslanges Lernen. Sie ist dabei sehr viel mehr als nur erlerntes Wissen, sondern umfasst auch wesentliche Bereiche der außerschulischen Bildung, der Kultur, des Sports und des gesellschaftlichen Engagements, die unser Leben prägen und begleiten. Bildung ist zudem die zentrale Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe. Daher ist es wichtig, dass der Tag der Bildung das Augenmerk auf dies für uns alle so bedeutende Thema lenkt!“

Christina Kampmann

Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

„Bildung muss allen Menschen gleichberechtigt ermöglicht werden, unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion, Behinderung und sexueller Orientierung und Identität. Nur wenn wir unsere gesellschaftliche Vielfalt in der Bildung mitdenken, lassen wir niemanden zurück und schaffen die Grundlage für einen starken Wirtschaftsstandort.“

Aletta Gräfin von Hardenberg

Geschäftsführerin Charta der Vielfalt e.V.

"Bildung macht Freude, schafft Motivation und stützt die Neugierde. Bildung hilft, ein erfülltes Leben zu führen. Der Tag der Bildung ist wichtig, um die Welt an die Bedeutung der Bildung zu erinnern"

Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué

Lehrstuhl für Internationale Wirtschaft, Otto von Guericke Universität Magdeburg

"Bildung ist mehr als Schule und Schulabschluss - sie beginnt mit demBesuch der Kindertagesstätte und endet nicht mit einer Berufsausbildung.Ein umfassendes Bildungsverständnis setzt eine Öffnung undZusammenarbeit aller Bildungsorte voraus. Deshalb ist für den IB einbreites Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wichtig,denn der IB begreift Bildung als eine seiner zentralen Aufgaben, die inenger Wechselwirkung zu Familie, Schule, beruflicher Bildung,Weiterbildung und zur Gesellschaft insgesamt steht."

Petra Merkel

Präsidentin Internationaler Bund

„Die Herausforderungen unserer Gesellschaft zu meistern, wird immer komplexer – sei es in der Energieversorgung, der personalisierten Medizin oder der Informationsverarbeitung. Gerade deshalb brauchen wir hochqualifizierte Menschen, die gemeinsam neue Wege gehen und kreative Lösungen finden. Bildung ist für die Entwicklung und für den Wohlstand unseres Landes eine entscheidende Grundlage.“

Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Otmar D. Wiestler

Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.

"Selbstwirksamkeit zu erlernen und die Bereitschaft und das Rüstzeug zu erhalten, sich einzumischen und unsere Gesellschaft zu gestalten. Der Tag der Bildung ist wichtig, um auf die zentrale gesellschaftliche Bedeutung aber auch auf die Herausforderungen unserer Bildungslandschaft aufmerksam zu machen."

Hella Dunger-Löper

Staatsekretärin, Bevollmächtigte beim Bund und Europabeauftragte des Landes Berlin sowie Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement

"Bildung ist für mich umfassend. Neben Elementarkenntnisse wie Sprache und Naturwissenschaften sind für mich musische und sportliche Kenntnisse von großer Bedeutung. Bildung beginnt frühkindlich mit Krippe und Kita. Soziale Bezüge und menschliche Nähe sind für mich wichtiger als eine 1 in Mathematik."

Rainer Spiering

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Bildung ist grundlegend für die Demokratie, denn Demokratie ist die einzige Lebensform, die erlernt werden muss. Am Tag der Bildung muss deutlich werden, dass Bildung ein Menschenrecht ist und nicht auf ökonomische Erfordernisse begrenzt werden darf."

Prof. Dr. Dietmar Köster

Mitglied des Europäischen Parlaments

Aufstieg durch Bildung: das war für viele meiner Generation möglich – auch für mich. Bildung ist der Schlüssel für Teilhabe. Der Zugang zu Bildung für alle und der Bildungserfolg dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Deshalb brauchen wir ein Bildungssystem, in dem auch die 2. oder 3. Chance ermöglicht wird.

Elke Ferner

Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Bildung ermöglicht Teilhabe an der Gesellschaft. In Deutschland hängen jedoch die Bildungschancen primär vom Elternhaus ab. Wir müssen dafür kämpfen, dass alle Kinder und Jugendlichen vom ersten Tag an die besten Bildungschancen bekommen, unabhängig davon, welchen Beruf ihre Eltern ausüben, wo sie wohnen, wo sie herkommen oder welche Hautfarbe oder Religion sie haben. Die Aufmerksamkeit auf das Thema Bildung zu richten, halte ich daher für sehr wichtig. "

Ekin Deligöz

Mitglied des Deutschen Bundestages

Bildung ist der Schlüssel für den Erfolg des persönlichen Lebensweges: Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich nicht der Mensch an das Bildungssystem anpassen muss, sondern sich das Bildungssystem flexibel den Menschen und dem Wandel der Gesellschaft anpasst. Über die individuell bestmöglichen Wege kann jeder seinen Platz in der Gesellschaft finden. In diesem Sinne bietet der Tag der Bildung eine gute Gelegenheit, sich über die bedeutende Rolle von Bildung als einer der Wegbereiter für die persönliche, soziale und gesellschaftliche Entwicklung bewusst zu werden.

Alexandra Dinges-Dierig

Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages

Prof. Dr. Klaus Semlinger, Präsident der HTW Berlin

"Bildung ist Voraussetzung für Emanzipation und Basis von Teilhabe – an Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Der Tag der Bildung erinnert daran, dass Bildung das Fundament einer aufgeklärten Gesellschaft ist und deshalb mehr kollektives, aber auch mehr individuelles Engagement verdient."

Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport

"Eine Bildung, die jungen Menschen relevante Qualifikationen und Kompetenzen mitgibt, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sie ihren Platz auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft finden. Quer durch Europa müssen wir weiter daran arbeiten, dass unsere Bildungssysteme eine hohe Qualität bieten und alle integrieren. Und wir müssen sicherstellen, dass wir Bildung viel wirksamer dazu nutzen, die Grundwerte zu fördern und zu stärken, auf denen die EU aufgebaut ist, wie Freiheit, Demokratie, gegenseitiges Verständnis und Respekt. Das ist heute wichtiger denn je."

Kurt Beck, Ministerpräsident a.D., Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung

„Wir wissen schon viel zu lange, dass die soziale Herkunft den Bildungserfolg viel zu maßgeblich bestimmt. Wir beobachten seit vielen Jahren, dass die Zahl der Schüler und Schülerinnen ohne Schulabschluss nur langsam sinkt. Eine neue Herausforderung stellt die Integration von Geflüchteten in Bildung und Ausbildung dar. Es wäre beschämend, wenn wir hier über die nächsten Jahre keine Erfolge erreichen.“

Nicola Beer, Hessische Bildungsministerin a.D. und FDP-Generalsekretärin

"Bildung eröffnet Chancen. Immer wieder, jeden Tag. Und für jeden - unabhängig von Herkunft oder Alter. Wer gelernt hat, seine Welt zu verstehen, erhält damit auch den Schlüssel dafür, sich mit seinen Talenten frei zu entfalten und seinen eigenen Weg zu finden. Jeder Tag des Jahres sollte auch ein Tag der Bildung sein. Mit dem Tag der Bildung am 8. Dezember ist insbesondere der Aufruf verbunden, dass für ein hervorragendes Bildungssystem alle einen Beitrag leisten können."

„Wir leben in einer offenen Gesellschaft, die sich durch kulturelle und soziale Vielfalt sowie eine zunehmende Heterogenität auszeichnet. Um den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden, bedarf es eines differenzierten Schulsystems, das jeden Einzelnen bestmöglich individuell fördert. Bildung ist auch der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration aller Menschen und sichert die Grundlagen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Kultusminister Hessen

"Bildung ist Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und damit die Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, für beruflichen Erfolg und sozialen Aufstieg. In unserer Gesellschaft ist Bildung die Grundlage für nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung, Beschäftigung und künftigen Wohlstand. Der Zugang zur Bildung darf deshalb nicht von der sozialen Herkunft abhängen. Chancengerechtigkeit im Bildungssystem sicherzustellen, ist gesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung. Der Tag der Bildung trägt dazu bei, dass in der öffentlichen Wahrnehmung die Bedeutung der Bildung gestärkt und die Weiterentwicklung des Bildungssystem gefördert wird."

Prof. Dr. Josef Arendes

Bundesvorsitzender des Verbandes Hochschule und Wissenschaft

"Bildung ist ein lebenslanger Prozess in allen Lebensbereichen. Besonders wichtig ist die berufliche Bildung als Basis für ein erfolgreiches Erwerbsleben. Das Handwerk setzt sich für alle ein, sowohl für Förderbedürftige wie Leistungsstarke und für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Mit seinem Berufslaufbahnkonzept zeichnet das Handwerk viele attraktive Karrierewege auf, z. B. mit dem BerufsAbitur. Die Anforderungen steigen auch in den Handwerksbetrieben. Das macht eine Exzellenzförderung erforderlich. Wir brauchen dafür nicht nur einen Hochschulpakt, sondern auch einen Pakt für die Berufliche Bildung."

Hans Peter Wollseifer

Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks

„Zu einer umfassenden Bildung im Sinne einer Allgemeinbildung gehört auch die Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge sowie ein Grundverständnis unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, der Sozialen Marktwirtschaft. Dieses Wissen ist auch unverzichtbar, um junge Menschen auf ihr späteres Berufsleben und auf die Lebenspraxis vorzubereiten. Deshalb muss die Vermittlung ökonomischer Bildung früh einsetzen und als fester Bestandteil des Unterrichts in den Schulen verankert werden. Nur wer als junger Mensch einen soliden Grundstock an Wirtschafts- und Finanzwissen erwirbt, kann als Erwachsener, als mündiger Verbraucher, darauf aufbauen.“

Dr. Michael Kemmer

Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Bankenverband

„Bildung ist für mich tatsächlich der Schlüssel zur Welt, auch wenn das für manche abgedroschen klingen mag. Aber ich habe sowohl als Professor als auch als Politiker die Erfahrung gemacht, dass Bildung die Chance am Leben teilzunehmen enorm erhöht. Erst durch Bildung werden wir zu mündigen Bürgern und – größer gedacht - unsere Demokratie standhaft. Denn nur Bildung kann uns davor bewahren, allzu populistischen und extremistischen Verheißungen zu glauben. Der „Tag der Bildung“ mit dem diesjährigen Motto „Vielfalt“ erinnert uns daran, dass auch in Deutschland nicht alle den gleichen Startpunkt haben und wir noch mehr dafür tun müssen, dass auch Kinder aus Nicht-Akademiker-Familien gute Bildungschancen haben, egal ob gebürtige Deutsche oder Zuwanderer. Wir dürfen aber auch die Erwachsenen nicht vergessen! Bildung erleichtert die Integration; Frauen und Jugendliche spielen dabei eine Schlüsselrolle und sollten deshalb im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen.“

Heribert Hirte

Mitglied des Deutschen Bundestages

"Eine hervorragende Idee, einen 'Tag der Bildung' auszurufen! Dafür gibt es viele gute Gründe: Ein Land wie Deutschland ist ganz besonders auf die Kompetenzen und Qualifikationen seiner Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Nicht etwa nur aus wirtschaftlichen Gründen. Eine gute Bildung der Bevölkerung ist, wie unsere Studien zeigen, auch ein Garant für mehr soziales Engagement und politische Mitgestaltung und nicht zuletzt Wohlbefinden und Gesundheit. "

Dr. Klaus Hurrelmann

Professor of Public Health and Education, Hertie School of Governance

„Bildung ist für mich der Schlüssel für erfolgreiche Integration und die Sicherstellung gesellschaftlicher Teilhabe. Sie kann das Ausmaß sozialer Ungleichheit eindämmen. Um dies optimal zu erreichen, sollten nur Maßnahmen umgesetzt werden, deren Qualität in wissenschaftlichen Begleitungen gesichert wurde und deren tatsächliche Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist. Bildung ist nicht denkbar ohne Informationen und Wissen über Bildung. Der Tag der Bildung ist wichtig, weil er in Erinnerung ruft, wie notwendig Forschung zur Qualitätssicherung von Bildung ist.“

Prof. Dr. Marcus Hasselhorn

Geschäftsführender Direktor DIPF

"Bildung wird von vielen Menschen in unseren modernen Zeiten, in denen man überall auf jede Menge Wissensdetails jederzeit Zugriff hat, unterschätzt bzw. nicht mehr wertgeschätzt, denn der Zugriff allein lehrt nicht den Umgang mit Information, die Einbindung in einen größeren Zusammenhang oder gar das kritische Hinterfragen. Ein gebildeter Mensch sich daher meines Erachtens ein ausgeprägtes inneres „Werkzeug“ angeeignet, das es ihr/ihm ermöglicht, neues Wissen und neue Zusammenhänge in ein größeres Netz von Interdependenzen einzuarbeiten, es so zu prüfen und zu verstehen. In der Ausbildung dieses „Werkzeugs“, das sich und somit den Lernenden ständig erweitert und verfeinert, liegt für mich der Sinn der Bildung. Diese gilt es zu fördern und vielen jungen Menschen zugänglich zu machen. Daher unterstütze ich die Idee eines „Tages der Bildung“ sehr."

Prof. Dr. Bülent Ucar

Direktor des Instituts für islamische Theologie der Uni Osnabrück

"Der Zugang zu höherer Bildung bedeutet die Chance auf Aufstieg und Teilhabe. Der persönliche Erfolg, aber auch der wirtschaftliche Erfolg unseres Landes und seine demokratische Kultur hängen entscheidend davon ab. Doch hier bestimmt immer noch das Elternhaus über den Bildungsweg eines Kindes und beeinflusst den späteren Werdegang. Wir brauchen den Wandel. Nicht die Angst vor dem Scheitern darf unsere Bildungskultur bestimmen, sondern ein Bekenntnis zum Bildungsaufstieg und mehr Mut, Herausforderungen anzunehmen und Risiken einzugehen. Nur dann können wir als Gesellschaft mehr erreichen. Der Tag der Bildung schafft den Rahmen, diese Aufbruchstimmung zu vermitteln und den hohen Stellenwert von Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu unterstreichen."

Katja Urbatsch

Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de

„Mehr Aufmerksamkeit für Bildung: Das gilt in unseren Wissenschaftsgesellschaften heute auch und vor allem aus Sicht der Wissenschaft. Die Gesellschaft verlangt anwendbares, neues Wissen und ‚Ausbildung‘ – die Wissenschaften aber müssen, um beides liefern zu können, zugleich auch mehr und anderes als anwendbares Wissen und Ausbildung leisten, nämlich Bildung als etwas, das über Sachkenntnis und praktische Fertigkeiten hinausweist. Auf eine Formel gebracht: Der Überschuss an Wissen, Erkenntnissen, Weltzugängen – als eine Dimension von Bildung – ist funktional konstitutiv für die Wissenschaft, damit sie das leisten kann, was die Gesellschaft von ihr an Problemlösungen und Innovationen erwartet. Und deshalb gilt: Auf Bildung kommt es entscheidend an in unserer Wissenschaftsgesellschaft. Daran soll der Tag der Bildung erinnern.“

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft

"Ich bin Bildungspolitiker und war vorher wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Ilmenau. Das Thema Bildung hat mich daher stets begleitet. Bildung von heute ist die Zukunft von morgen. Das gilt für jeden Einzelnen, der sich dank Bildung eine bessere Zukunft aufbauen kann, genauso wie für eine Gesellschaft als Ganzes, deren Wohlstand und Lebensqualität entscheidend von Bildung und Forschung abhängt. Niemand bestreitet die Wichtigkeit von Bildung. Aber es lohnt ab und an einmal gezielt über Bildung nachzudenken und zu überlegen wie man bessere Bildung überall ermöglicht. Wie man Menschen konkret motiviert in ihre Bildung zu investieren. Denn Bildung ist kein Gut, das ein Staat produzieren kann, indem er Lehrer und Hochschulen finanziert. Sich selbst zu bilden erfordert die aktive Anstrengung jedes einzelnen in einer Gesellschaft."

Tankred Schipanski

Mitglied des Deutschen Bundestages

„Bildung dient zu weit mehr als nur zur Sicherung eines auskömmlichen Einkommens, denn sie ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes, aufgeklärtes und erfülltes Leben. Bildung ist damit Grundlage für eine funktionierende Gesellschaft wie auch für eine stabile und nachhaltige, wirtschaftliche Entwicklung. Als Wissenschaftler ist mir Bildung als Basis für das Streben nach neuer Erkenntnis und deren Vermittlung besonders wichtig. Für Deutschland ist ein hervorragendes Bildungssystem essentiell, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und die zahlreichen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Diese Tatsache muss stärker im allgemeinen Bewusstsein verankert werden und soll dazu führen, dass schon heute deutlich mehr in Bildung investiert wird. Daher ist es sinnvoll, an einem zentralen Tag die herausragende Rolle von Bildung für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands ins Gedächtnis zu rufen.“

Prof. Dr. Jörg Rocholl

Präsident European School of Management and Technology

"Kinder und Jugendliche sollen ihre Talente und Fähigkeiten in einem Klima der Akzeptanz und Wertschätzung entwickeln und zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten heranwachsen können. Familien, Kitas, Schulen und die gesamte Gesellschaft tragen hierfür die Verantwortung. Unterschiedliche Lebensverhältnisse ermöglichen bei weitem nicht allen Kindern ein unbeschwertes und förderliches Auf- und Heranwachsen. Politik und Gesellschaft müssen deutlichere Zeichen setzen, um mehr Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Das selektive Bildungssystem in Deutschland verhindert, dass Schule allen Kindern gerecht wird und muss dringend weiterentwickelt werden."

Maresi Lassek

Vorsitzende des Grundschulverbandes e.V.

"Ohne Bildung gibt es keine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Deshalb lege ich großen Wert darauf, dass alle jungen Menschen die bestmögliche Ausbildung in Kita, Schule, Lehre und Hochschule erhalten. Niemand darf uns dabei verloren gehen, ganz gleich, welche Biografie sie oder er hat. Gute Bildung und Ausbildung sind Garanten einer gelingenden Integration und sichern dauerhaft Zukunftsfähigkeit und Wohlstand unserer Gesellschaft. Obwohl für mich als Bildungs-, Jugend und Wissenschaftssenatorin eigentlich jeder Tag ein Tag der Bildung ist, freue ich mich, dass von nun an der 8. Dezember im Zeichen der besonderen Bedeutung der Bildung steht. Das ist eine hervorragende Gelegenheit, die Verantwortungsgemeinschaft aller am Thema Bildung beteiligten Akteure zu stärken."

Sandra Scheeres

Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin

"Bildung bedeutet für mich die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe, unabhängig von der individuellen Herkunft. Gute Bildung für alle von Anfang an ist die weichenstellende Möglichkeit, die eigenen Potenziale zu nutzen, für sich und für die Gesellschaft. Bildung im Kindesalter bedeutet, Förderung und Begleitung zu erfahren, um die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und möglichen Defiziten frühestmöglich zu begegnen. Bildung im Erwachsenalter bietet die Chance auf Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die Chance auf Umorientierung oder Professionalisierung. Der Tag der Bildung schafft Bewusstsein dafür, dass Bildung jeder und jedem Einzelnen Chancen eröffnen muss, unabhängig von Geschlecht, finanziellen Möglichkeiten sowie sozialer und kultureller Herkunft."

Caren Marks

Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

"Bildung gehört zu den wichtigsten Aufgaben, um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu sichern. Sie gewährleistet eigenständiges und kritisches Denken, fördert den wissenschaftlichen Ehrgeiz und trägt maßgeblich dazu bei, dass Talente zu Pionieren werden. Deswegen investiert die Bayer Foundation mit verschiedenen Programmen in Bildungsinnovation und Spitzenleistungen in den Lebenswissenschaften und der Medizin. Deshalb ist der Tag der Bildung wichtig: Wir verstehen uns als Partner der Pioniere, als Unterstützer der Erfinder, als Stiftung für den gesellschaftlichen Fortschritt. Und Fortschritt findet nicht nur im Forschungslabor statt sondern an jedem Ort der Gesellschaft, an dem am Erkenntnisgewinn gearbeitet wird. Und Erfindungen hängen nicht vom Portemonnaie ab, sondern stammen aus den Köpfen und Herzen der Pioniere. Jeder von uns kann zum Pionier werden, sobald die Begeisterung für Bildung geweckt ist!"

Thimo V. Schmitt-Lord

Geschäftsführender Vorstand der Bayer Stiftungen

"Von Anfang an und ein Leben lang gemeinsam Lernen bedeutet Bildung im umfassenden Sinne: Menschen mit und ohne Behinderung Lernen einander kennen, sammeln gemeinsame Erfahrungen und feiern gemeinsam Erfolge! Deshalb ist der Tag der Bildung wichtig: Es gilt, die Nachhaltigkeit der inklusiven Bildung ins Bewusstsein zu bringen. Inklusive Bildung legt die Grundlage dafür, dass die Beschäftigten von morgen ohne Schranken in den Köpfen zusammen arbeiten, die Kompetenzen der anderen erfahren und miteinander neue Erfahrungen sammeln können."

Verena Bentele

Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

„Bildung ist ein hohes Gut und aus gutem Grund ein Menschenrecht. Sie ist die Grundlage für eine selbstbestimmte und verantwortliche Teilhabe an unserer Gesellschaft und unserem Gemeinwesen. Gerade in Zeiten internationaler Krisen und großer Flüchtlingsströme sollten wir uns das vor Augen halten. Gleichzeitig ist Bildung das Fundament unserer hochentwickelten Wirtschaft, das es zu erhalten und auszubauen gilt. Das ist Aufgabe eines jeden – und zwar ein Leben lang. Dies gilt übrigens auch für den Staat, der keinen Aufwand und keine Kosten scheuen darf, allen Bürgern Zugang und die bestmöglichen Startchancen zu sichern. Es gibt keine bessere Investition in unsere Zukunft.“

Dr. Werner Hoyer

Präsident der Europäischen Investitionsbank

"Bildung ist ein Menschenrecht und Grundpfeiler der Demokratie. Sie muss kulturelle, demokratische und soziale Teilhabe für alle Menschen sichern. Bildung eröffnet den Zugang zur Welt, zu Arbeit und Beruf. Sie muss die kritische Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Arbeitswelt ermöglichen. Die enge Kopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg sowie die strikte Trennung von beruflicher rund akademischer Bildung bleiben zentrale Herausforderungen. Zugleich gilt es hundertaussende Flüchtlinge in Bildung und Ausbildung zu integrieren. Wir brauchen eine neue gesellschaftliche Bildungsstrategie. Der Tag der Bildung kann hier einen wichtigen Impuls geben."

Reiner Hoffmann

Vorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund