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Gut vernetzt: Jobs für Jugendliche weltweit

26.11.2018

Die SOS-Initiative „YouthLinks“ hilft jungen Menschen, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen.

 

Handy, Tablet und Laptop – für junge Menschen sind digitale, soziale Medien sowie Apps die gängige Form, um sich zu informieren und zu verbinden. Warum also nicht die modernen Möglichkeiten nutzen, um Jugendlichen bei der Jobsuche zu helfen? Das ist die Idee hinter der SOS-Initiative „YouthLinks“.

Die virtuelle Plattform ermöglicht Jugendlichen aus SOS-Programmen weltweit auf einfache und direkte Weise, mit Mentoren aus der Wirtschaft in Kontakt zu treten und in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Ob Tipps für ein Bewerbungsgespräch oder den Lebenslauf, Zugang zu Job-Angeboten oder fachliche Online-Begleitung: Mit "YouthLinks" bauen die SOS-Kinderdörfer eine Brücke zwischen jungen Arbeitssuchenden und großen Betrieben. Dabei unterstützt "YouthLinks" auch die Umsetzung der SDGs – vor allem die Ziele Nummer vier und acht: Zugang zu Bildung und Arbeit zu ermöglichen.

Rund 64 Millionen junge Menschen weltweit sind arbeitslos. Besonders Jugendliche ohne familiären Rückhalt und/oder aus schwierigen Verhältnissen brauchen Unterstützung, um ein Praktikum, eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz zu finden. Denn die meisten wollen arbeiten oder sich ausbilden lassen. Oft fehlt ihnen einfach der richtige Ansprechpartner, ein positives Vorbild oder schlicht eine Chance.
Durch „YouthLinks“ erhalten sie Zugang zur Arbeitswelt und Kontakt zu Mentoren, die bereits fest in der Berufswelt integriert sind. Außerdem können sie in dem Netzwerk Inhalte teilen sowie Tools nutzen, um sich bestmöglich auf einen Job vorzubereiten.

Wir können uns schnell, unkompliziert und überall mit Mentoren in Verbindung setzen und Fragen stellen. Sie kommen aus vielen Arbeitsbereichen. Das inspiriert und motiviert.

„YouthLinks“-Teilnehmerin aus Litauen

Neben Litauen haben Costa Rica, Kolumbien, Madagaskar, Nigeria, Serbien, Weißrussland, Peru, und Jordanien „YouthLinks“ bereits in den SOS-Programmen implementiert. Argentinien, Bolivien, Indonesien und Palästina stehen schon in den Startlöchern und weitere Länder werden 2019 folgen.

Dadurch, dass SOS in 135 Ländern agiert, haben wir weitreichende Möglichkeiten. So kann 'YouthLinks' spielend geographische Barrieren überwinden. Das Besondere: der direkte Kontakt zwischen den jungen Menschen und Mentoren aus der Berufswelt.

Jumana Abu-Hannoud

Managing Director SOS Children's Villages International, Gulf Area Office

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